Tarock

Voraussetzungen
 
Anzahl der Spieler: 3
Karten: Tarock-Karten; 78 Blatt
Hierarchie der ständigen Trumpfkarten:
Tarock 21 bis Tarock 1

Hierarchie der übrigen Karten:
in Kreuz und Pik: K - D - R - B -10 bis 2 - A
in Herz und Karo: K - D - R- B -A - 2 bis 10

Punktwerte der Zählerkarten: Mond (Tarock 21)=5; Pagat (Tarock 1)=5; Sküs=5; König=5; Dame=4; Reiter=3; Bube=2


Leere oder Latons: Die übrigen 19 Tarocke und die 40 Karten ohne Bilder (ladoni oder Latons)sind die "Leere"; sie haben keinen Zählwert

Zusätzliche Utensilien: Notizblock, Schreibgerät

Tarockkarten
Großtarock wird mit einem Kartensatz von 78 Karten gespielt, von denen 52 dem deutschen, französischen oder italienischen Bild entsprechen. Zusätzliche Karten sind 4 Reiter, die 21 Tarockkarten und der Sküs. Es wird mit 4 Farben gespielt: Kreuz, Pik, Herz und Karo, wobei jede Farbe 14 Karten umfasst: 10 Nummernkarten vom As zur Zehn sowie 4 Bildkarten (König, Dame, Reiter, Bube). Die Hierarchie der Karten in den schwarzen und den roten Farben weicht voneinander ab. So rangieren in den beiden schwarzen Farben die Karten in der Folge (von oben nach unten) König, Dame, Reiter, Bube, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, As und in den beiden roten Farben in der Folge (von oben nach unten) König, Dame, Reiter, Bube, As, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9,10. Neben den oben genannten Karten befinden sich weitere 21 bebilderte Ziffernkarten im Spiel, die "Tarocke". Sie sind permanente Trümpfe und rangieren ebenfalls in einer strikten nummeralen Sequenz, beginnend bei 21 in absteigender Reihenfolge bis hin zur 1. Der Tarock 21 als höchste und der Tarock l als niedrigste Trumpfkarte tragen spezielle Bezeichnungen: die 21 wird als "Mond" und die l als "Pagat" bezeichnet; der Terminus "Mond" für die 21 ist eine fehlerhafte deutsche Übersetzung der ursprünglichen italienischen Bezeichnung "mondo" (= Welt). Die verbleibende Karte ist nicht nummeriert; auf ihr ist ein Narr abgebildet. Diese Karte wird als "Sküs" oder "Skiss" bezeichnet. Bei diesem Ausdruck handelt es sich um eine lautsprachliche Umsetzung des französischen Wortes "excuse" (- Entschuldigung). Der Sküs kann weder stechen noch gestochen werden; er dient als eine Art Joker.